Gynäkomastie

gynaeko1Die Ansammlung von Fett oder die Vermehrung von Drüsengewebe im Bereich der männlichen Brust wird als Gynäkomastie oder im Volksmund "Weiberbrust" bezeichnet.
Ursächlich sind hormonelle Umstellungen in der Pubertät, die Einnahme von Steroiden im Rahmen von übersteigerten Bodybuildingmaßnahmen, übermäßige Fettanlagerung oder medikamentös bei z.B.  Prostatakrebs beeinflussender Therapie. Es werden unterschiedliche Graduierung für den Fachmann zur Unterscheidung verwendet, wobei es in der Praxis wichtig ist , ob sich das Gewebe nach entsprechender operativer Behandlung wieder zurückbildet oder nicht. Medikamentös ist in der Regel eine Abhilfe nicht möglich. Lediglich die pubertäre Reizung mit dezenter Vermehrung des Drüsengewebes spricht auf eine Testosteron-Therapie an.

gynaeko2Ausschlaggebend für den Erfolg und das Ergebnis ist die Hautqualität, die naturgemäß im Alterungsprozess nachlässt. Bei jungen Menschen ohne ein Überhängen der Haut wird sich das Fett- und Drüsengewebe entfernen lassen, ohne dass man anschließend irgendetwas außer minimale Einstichnarben erkennt. In der Regel kommt eine Absaugung in Vollnarkose zur Anwendung. Je nach Umfang erfolgt dies ambulant oder kurzzeitstationär. Ist das Drüsengewebe zu derb, kann es auch einmal erforderlich sein über einen Zusatzschnitt im Verlauf der Unterkante des Brustwarzenvorhofes Gewebe zu entfernen. Nach 4-6 Wochen Kompressionsbehandlung mittels eines Gurtes ist das Ergebnis erkennbar.

gynaeko3Bei überhängender Haut oder gealtertem Gewebe sind nur Straffungstechniken mit möglichst geringer Narbenbildung möglich. Diese sind nach Gegebenheit um die Brustwarze oder unterhalb davon erforderlich. Die Nachbehandlungsdauer selber ist ähnlich wie bei der reinen Absaugung.